Sonntag, 20. Februar 2011

Ein Wochenendtestspiel 6 und viele Erkenntnisse

Freitagnacht habe ich mit meinem Bruder Jonas (vielen Dank für die Hilfe!) eine Partie Rohstoffspiel gespielt. Wir haben jeder zwei Parteien gespielt und die neuen Regeln ausprobiert, die ich im letzten Eintrag beschrieben habe. Dabei ist einiges rausgekommen:

Die variable Auswertungslänge ist sehr interessant, wir haben sie so begrenzt, dass sie mindestens so lange sein muss wie die vorherige und maximal doppelt so lang wie die vorherige. Dadurch ergeben sich noch mehr Taktiken bezüglich des Reihenfolgenmechanismuses, was sehr spannend war. Das einzige Problem war bei der ersten Festlegung, evtl. legt man da am besten die ersten beiden Grenzen am Anfang fest. Auch war sehr schön zu beobachten, dass man durch gutes Timing und Ausnutzen des Tiebreaker wieder "zurückkommen" kann.

Insgesamt war die Partie deutlich "fairer", was sicherlich auch daran lag, dass ich ein wenig aus den Fehlern aus der ersten Runde gelernt hatte, aber auch der gesenkte Unterhalt für 2 Konzessionen hat geholfen. Trotzdem scheint immer noch ein Vorteil bei den "Einrohstofflern" zu sein, mal schauen, was man da noch machen kann. Um die Spannung noch weiter oben zu halten, sollten die Unterhaltskosten aber noch stärker steigen. Eine Idee wäre, sie auf Basis der maximalen Anzahl der Konzessionen EINES Rohstoffes zu gestalten, sodass die "Mehrrohstoffler" nicht so schnell in Nachteil geraten.

Was mir nicht so gut gefallen hat war zum Einen die Auswerterei, die natürlich auch dadurch benachteiligt war, dass wir nur zu zweit vier Parteien gespielt haben. Zum Anderen gab es immer noch zu wenig Konkurrenz auf den einzelnen Rohstofffeldern. Das Bietsystem hatte sich etwas geändert, es gibt jetzt schlechtere Felder für 5, bessere für 10 und die besten Felder für 20 pro Gebot. Ich könnte mir vorstellen, dass wenn man die 5er verbessert doch mehr Konkurrenz entstehen könnte.

Außerdem möchte ich die Geographie doch wieder irgendwie einbringen, vielleicht zumindest in Form eines Sockels bei jedem Gebot (Gebot+0 im "eigenen Gebiet, +5 bei benachbarten, +10 bei anderen Gebieten o.ä.). Und last but not least noch eine Einschätzungen zum Thema Umweltprojekt: Das kann am Ende sehr mächtig werden, deshalb sollte der Preis auf keinen Fall zu niedrig sein.

So, mal schauen, was ich daraus mache!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen